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Wie schreibt man eine Klimaanlage richtig ab?

Klimaanlage in Büroräumen - Mobile Klimaanlagen

14.02.2019

Betreibt man in einem Unternehmen eine Klimaanlage, kommt es bei der zu wählenden Abschreibungsmethode hauptsächlich darauf an, ob die Anlage fest eingebaut ist und wo sie eingesetzt wird.

Klimaanlage in Büroräumen:
Diese gelten als Gebäudebestandteil und müssen daher auch zusammen mit dem Gebäude abgeschrieben werden. Falls bisher noch keine Klimaanlage vorhanden war, addiert man die Kosten der Klimaanlage zu dem aktuellen Restbuchwert des Gebäudes hinzu und schreibt es auf die Restnutzungsdauer ab.

Wenn das Gebäude z. B. noch eine Restnutzungsdauer von 30 Jahren hat, muss man wohl oder übel auch die Klimaanlage über diese Zeitdauer abschreiben. War bereits eine alte Klimaanlage vorhanden, welche ersetzt wurde, kann man das als Erhaltungsaufwand umgehend in einer Summe als Betriebsausgabe verbuchen.

Klimaanlagen in Produktionshallen, usw. gelten als Betriebsvorrichtung und damit als selbständiges bewegliches Wirtschaftsgut. Sie werden laut AfA-Tabelle über elf Jahre abgeschrieben.

Mobile Klimaanlagen:
Ebenfalls als bewegliche Wirtschaftsgüter gelten kleinere, mobile Klimaanlagen auf Rollen, egal, ob diese in Büroräumen oder Produktionsräumen eingesetzt werden. Die AfA-Dauer kann hier grob auf fünf Jahre geschätzt werden.