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Industrie
Luftgekühlte Kaltwassersätze

SKF Tudela

Ein Beispiel für die Dekarbonisierung in der Industrie

Ein auf Energieeinsparungen ausgerichtetes Werk

KF, das Unternehmen, das 1907 das Kugellager erfunden hat, setzt auch heute noch mit seinem breiten Produkt- und Dienstleistungsangebot für praktisch alle Dreh- und Linearbewegungsanwendungen die Maßstäbe in seiner Branche. Das Unternehmen wurde 1973 in Tudela (Navarra, Spanien) mit einem 14.000 m2 großen Werk für die Herstellung von Lagern für den Automobilsektor gegründet.

Ziel dieses Projekts war die vollständige Dekarbonisierung des Werks, das heißt der komplette Verzicht auf fossile Brennstoffe zur Senkung der CO2 -Emissionen und der Betriebskosten, um das Werk Tudela im Bereich des Energieverbrauchs wettbewerbsfähiger zu machen.

Ein integrierter Ansatz zur Dekarbonisierung industrieller Anlagen

Diese Anlage ist ein perfektes Beispiel für den Weg zur Dekarbonisierung von Wärmeanlagen in der Industrie. Die erforderlichen Schritte hierfür waren:

  • Als Erstes die Festlegung klarer Nachhaltigkeitsziele und die Absicherung des Erreichens dieser Ziele durch einen mittel- und langfristigen Umsetzungsplan.
  • Als Zweites die Analyse des konkreten thermischen Bedarfs der Anlage und die Ermittlung der möglichen Energieeinsparungen durch Erforschung aller Abwärmequellen innerhalb des Betriebs und Feststellung, wie diese für die thermische Anlage genutzt werden können.
  • Als Drittes die Erarbeitung einer Lösung, die durch die Kombination der besten aktuellen Technologien und der bei anderen Anlagen gewonnenen Erfahrungen verspricht, für die Energieeffizienz des Werks das optimale Ergebnis zu erzielen.
  • Und schließlich ist es wichtig, den gesamten Lebenszyklus der Anlage zu berücksichtigen und einen sorgfältigen Wartungsplan aufzustellen, um sicherzustellen, dass die Geräte so lange wie möglich in einwandfreiem Zustand bleiben.

Kombination von Technologien für das beste Ergebnis

Nach einer Analyse der thermischen Anforderungen wurde eine Anlage mit zwei Hauptzielen konzipiert: Zum einen sollte der Kühlbedarf der Prozesse mit hocheffizienten, luftgekühlten Kaltwassersätzen des Typs 30KAV gedeckt werden; zum anderen sollte die in der Produktion der Lager anfallende Wärme abgeführt und mithilfe von Wasser-Wasser-Flüssigkeitskühlern mit der Option Wärmerückgewinnung für die Klimatisierung des Gebäudes und der Büros nutzbar gemacht werden.

Außerdem wurde eine Luft-Wasser-Wärmepumpe für den Fall installiert, dass der Wärmebedarf die beim Produktionsprozess anfallende Wärme übersteigt oder ein Teil der Anlage ausfällt, um so für die erforderliche Zuverlässigkeit zu sorgen und einen Stillstand des Werks zu vermeiden.

Als Ergebnis dieses Konzepts liegt der Gasverbrauch des Werks nun bei null, was die Anlage in Bezug auf ihren Energieverbrauch äußerst wettbewerbsfähig macht und ihre Umweltbelastung minimiert.

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